Kreisschützentag 2019

Schützenmeister des Kreisschützenbundes Obereichsfeld kritisiert die neue Waffenrechtsänderung auf dem Kreisschützentag in Beuren.

Beuren.
Nahezu 70 Schützen aus 29 Vereinen waren am Freitag zum 27. Kreisschützentag des Kreisschützenbundes Obereichsfeld gekommen. Im Saal der Gaststätte „Burgtor“ begrüßte Versammlungsleiter Krystof Gregosz die Teilnehmer.

Es gebe im Landkreis Eichsfeld 2056 Sportschützen in 42 Vereinen, die auf 38 Schießständen ihren Sport ausübten. Das Sportschützenwesen erfreue sich großer Beliebtheit, sagte Gerald Schneider , stellvertretender Landrat, in seinem Grußwort an die Schützen. Olaf Eberhardt , Vorsitzender des Kreissportbundes Eichsfeld, wies in seinem Grußwort darauf hin, dass der Kreisschützenbund Obereichsfeld der 3.größte Fachverband in Thüringen sei.

Im Jahr 2018 habe es zwar 23 Schützen weniger als im Vorjahr gegeben, jedoch sei insgesamt ein Zuwachs von Jugendlichen zu verzeichnen. Schließlich verlas Kreisschützenmeister Hans Gülland seinen Rechenschaftsbericht. Er blickte auf ein erfolgreiches Jahr zurück und ging dann auf die aktuelle waffenrechtliche Situation ein.

Gülland erinnerte daran, dass in mehreren Pressemeldungen deutschlandweit als Konsequenz aus terroristischen und kriminellen Schusswaffenaktivitäten in aller Welt auch von einem Vorgehen gegen die legalen Waffenbesitzer die Rede war und ist. „Jetzt müssen wir erneut feststellen, dass unsere Einwände bei der Bundesregierung, wo wir deutlich machten, dass Sportschützen nicht mit illegalem Waffenbesitz und kriminellen Machenschaften in Verbindung gebracht werden wollen, keinen Eindruck hinterlassen haben“, so Gülland weiter, der anschließend auf den Entwurf zum 3. Waffenrechtsänderungsgesetz einging. Es sei festzustellen, so Gülland , dass die Sicherheit der Bevölkerung vor Terroranschlägen nicht dadurch verbessert werde, wenn legale Waffenbesitzer weiter beeinträchtigt würden. Die Umsetzung der Feuerwaffenrichtlinie beinhalte weitgehend neue Verbote, die sich allein gegen rechtstreu eingeschätzte Sportschützen, Jäger und Sammler richteten.

„Das eigentliche Ziel der Waffenrechtsänderung wird somit glatt verfehlt“, sagte der Schützenmeister. Es entstehe das Gefühl, dass eine intensive und kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten des Entwurfs nicht gewünscht sei. In weiten Teilen der Neuregelung würden nicht nur aktive Sportschützen, sondern in Bezug auf die Eintragungspflicht für bisher erlaubte Vorderladerwaffen auch unzählige Privatpersonen, die keine Verbindungen zu Schützenorganisationen hätten, einbezogen, gab Gülland zu bedenken.

So sei zu befürchten, dass viele Bürger ohne Not kriminalisiert würden. Als Skandal bezeichnete der Worbiser die Tatsache, dass man der Öffentlichkeit den Eindruck vermitteln wolle, gerade mit Beschränkungen für Vorderladerwaffen den Terrorismus bekämpfen zu können. „Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen“, so Gülland .

Am Ende standen noch Auszeichnungen an. Die höchsten Ehrungen erhielten Berthold Gebhardt vom Schützenverein Silberhausen , der mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes für 50 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet wurde. Krystof Gregosz ( Brehme ), nahm die Ehrennadel des Landessortbundes entgegen.

Gregor Mühlhaus / 25.02.19

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Kreisliga Pistole 2018

Kreisligaabschluss der Pistolen-und Revolverschützen


Am 17.11. ging in Kreuzebra mit dem 7.Wettkampf die 20. Wettkampfsaisson in der Kreisliga der Pistolen-und Revolverschützen zu Ende. Den Gesamtsieg konnte auch in diesem Jahr die Mannschaft der Schützengesellschaft Dingelstädt mit 4929 Ringen für sich verbuchen. Auf den Plätzen folgten die 1.Mannschaft der SG Worbis ( 4858 R.) vor der Mannschaft des SV Silberhausen (4688 R.). Erfolgreichster Einzelschütze der Saisson wurde Stefan Raabe, der mit 1690 Ringen vor Claudia Döring (1674 R.-beide SG Dingelstädt) und Günter Reinhardt (1644 R. SG Worbis) den 1.Platz belegte.

Peter Kirchberg Ligaleiter

Hans Gülland Kreisschützenmeister

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Kreiliga Gewehr 2018

Kreisligaabschluss der Gewehrschützen
Am Samstag beendeten in Hundeshagen der Kreisschützenmeister Hans Gülland und der Ligaleiter Tino Jäger die 20. Wettkampfsaisson der Kreisliga der Gewehrschützen. Den Gesamtsieg konnte in diesem Jahr die Mannschaft des SV Brehme, vor der Mannschaft SV Büttstedt 1 und SV Hundeshagen 1 erringen. Staffelsieger bei den 7 Ligawettkämpfen der Saisson wurden die Mannschaften SV Brehme, SV Steinbach 2, SV Hundeshagen 1 und SV Hundeshagen 2. In der Gesamtwertung konnten die Brehmer Schützen Morris Gatzemeier und Christoph Riemekasten ergebnisgleich als die besten Schützen des Jahres ausgezeichnet werden. Den begehrten Pokal der besten Einzelschützin erhielt Vanessa Hausmann vom Schützenverein Hundeshagen.
Hans Gülland
Kreisschützenmeister
Bilder :
Beste Schützen der Kreisliga Gewehr 2018
Sieger Kreisliga Gewehr 2018

Thüringer Landesmeisterschaften Ordonnanzpistole 1+2
in Breitenbach.Beide Landesmeister kamen aus dem Eichsfeld mit jeweils
neuem Landesrekord.

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17. Thüringer Landesschützentag in Gera!

Am Samstag,dem 02.Juni fand in Gera der Thüringer Schützentag statt. Der Kreisschützenbund Obereichsfeld beteiligte sich mit 14 Delegierten an diesem Höhepunkt im Thüringer Schützenleben.Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern.
Hans Gülland
KSM - von den Delegierten einstimmig für die nächsten 4 Jahre als Vizepräsident Recht wiedergewählt

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Der Schützenkreis Obereichsfeld ist vom TSB zusätzlich um die
Durchführung von 2 Landeswettkämpfen ersucht worden.
1. Thüringer Landesmeisterschaft Zentralfeuerpistole 30+30 Schuß und
Ordonnanzpistole 1+2 am 23.Juni in Breitenbach
2. Thüringer Landespokal Großkaliberpistole / Großkaliberrevolver am
20.Oktober in Dingelstädt
Hans Gülland
KSM
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Änderung bei Bedürfnisanträgen ab März 2018

Bedürfnisanträge für waffenrechtliche Genehmigungen

Das Präsidium beschließt, ab 19. März 2018 haben alle Mitglieder des TSB, welche die Bestätigung eines waffenrechtlichen Bedürfnisses beantragen, den gesetzlich vorgeschriebenen Aktivitätsnachweis (z.B. Schießbuch in Kopie) beim Landesverband mit einzureichen.

Die geforderten Aktivitäten beziehen sich auf erlaubnispflichtige Schußwaffen, mit denen der Schießsport vor Antragstellung einmal pro Monat oder 18-mal verteilt über das ganze Jahr nachgewiesen werden muss.

Den Vereinsvorsitzenden obliegt die Vorkontrolle des Nachweises.

Erläuterung :
Bereits vor längerer Zeit hat das Präsidium beschlossen, bei waffenrechtlichen Anträgen, welche in anderen Bundesländern gestellt werden, als Landesverband auch die "Regelmäßigkeit" an Hand von Kopien der Schießbücher im Zeitraum von 12 Monaten vor Antragstellung zu kontrollieren. Dieses Verfahren wird nun ab sofort (wie in anderen Verbänden und Bundesländern bereits üblich) auf alle Antragsteller im Bereich des TSB ausgedehnt. Einige wenige Vereinsvorsitzende waren sich leider in jüngster Vergangenheit nicht ihrer Verantwortung bei der Bearbeitung der Bedürfnisanträge in puncto "Bestätigung der regelmäßigen Sportausübung" bewusst und haben damit Reaktionen der Waffenbehörden verursacht. Der Landesverband trägt aber die Verantwortung für diese Anträge und kann bei Unregelmäßigkeiten / Verstößen durch das Bundesverwaltungsamt zur Rechenschaft gezogen werden. Die Maßnahmen des BVA können zur generellen Nichtanerkennung von Bescheinigungen des Thüringer Schützenbundes führen. Bis zu einer solchen Eskalation wollen wir es nicht kommen lassen.
Präsidium des TSB
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